Paartherapie

Paare befinden sich immer wieder durch persönliche, familiäre und berufliche Veränderungen und Krisen in erheblichen Belastungsproben. Auch das Versteinern von und das Abstumpfen in Beziehungen, oder die Verringerung der Akzeptanz von Eigenheiten des Gegenübers, können eine beachtliche Geduldsprobe für Partnerschaften sein. Ständig wiederkehrende Konflikte, das Durchlaufen immer gleicher, störender Muster – sehr häufig etwa eine unterschiedliche Bedeutung und Auffassung von Kommunikation oder dem Thema „Beziehung“ selbst – beeinträchtigen mit der Zeit ebenfalls das partnerschaftliche Beisammensein.

Das kann bis zu deutlichen Einschränkungen des psychischen und körperlichen Wohlbefindens gehen.

Solche Zeiten und Entwicklungen führen häufig zu Krisen, in denen es auch zum Bruch der Beziehung kommen kann.

 

Was kann Paartherapie ermöglichen und wie kann sie wirken?

Durch

  • die gemeinsame Reflexion von Kommunikations- und anderen Verhaltensmustern,
  • eine Aufarbeitung von bedeutsamen Konflikten, Enttäuschungen, Kränkungen und Verletzungen,
  • die Herausarbeitung der eigenen, aber auch der paarrelevanten Wünsche, Bedürfnisse, Hoffnungen, Verantwortungen, Befürchtungen und Aversionen,
  • das Ansprechen und Klären von Mißverständnissen,
  • das Verdeutlichen und Ansprechen der eigenen Gefühlswelt

kann es zu einer deutlichen Verbesserung

  • der Kommunikation,
  • der Reaktionen und Verhaltensweisen,
  • der Wahrnehmung insgesamt (z. B. eigene Gefühle und die der Anderen) sowie auch
  • der Balance zwischen dem gemeinsamen "Wir" und dem individuellen "Ich"
  • der Befindlichkeit,

 innerhalb der Beziehung, zu einem kreativen Neuanfang kommen.

 

Oder

es kann sich in einer anderen Konstellation eine sinnvolle Trennung ergeben.